Der Riesentausendfüßer – Spirostrepteus giganteus

9. März 2010

Riesentausendfüßer - Spirostreptus giganteus

Der aus Ostafrika stammende Riesentausendfüßer (lat. Spirostrepteus giganteus) ist ein sehr leicht zu haltendes Terrarientier. Er benötigt weder spezielle Beleuchtung noch ein besonderes Futter. Lesen Sie bei uns im Blog, was Sie alles über die Haltung eines Riesentausendfüßers wissen müssen.

Kennzeichen vom Spirostrepteus giganteus

Männliche Riesentausendfüßer erkennt man an Gonopoden (Geschlechtsorgane der Spirostrepteus giganteus) zwischen den vorderen Beinpaaren. Hier erkennt man eine deutliche Lücke. Die Weiblichen Spirostrepteus giganteus werden oft größer und kräftiger. Gewöhnlich werden Spirostrepteus giganteus bis ca. 30 cm mit einem Durchmesser von 2 cm.

Haltung und Lebensraum vom Spirostrepteus giganteus

Bieten Sie Ihrem Riesentausendfüßer ein Regenwaldterrarium um seine natürliche Umgebung naturgetreu nachzustellen. Als Bodengrund empfiehlt sich eine ca. 10 cm hohe feuchte Erde. Die Tiere verwenden Holz und Rinde gerne als Versteck. 24°C - 30°C eignen sich als Lufttemperatur für Riesentausendfüßer. Möchten Sie Feuchtigkeit noch besser speichern empfehlen wir den Einsatz von etwas Moos. Das Terrarium sollte eine Mindestgröße von 30 x 30 x 45 cm nicht unterschreiten. Um den Tieren etwas Abwechslungen zu bieten, können Sie das Terrarium mit Ästen zum Klettern ausstatten.

Spirostrepteus giganteus sind sehr verträglich und können als Mitbewohner für Echsen, Vogelspinnen, Frösche etc. gehalten werden. Man sollte lediglich darauf achten, dass Sie nicht angegriffen werden.

Ernährung und Lebensweise vom Riesentausendfüßer

Die Gattung der Spirostrepteus giganteus sind Allesfresser. Hier gilt "je abwechslungsreicher, desto besser". Bieten Sie Ihren Riesentausendfüßern Laub, faulendes Holz oder jegliche Art Obst und Gemüse (mit sauberer und unbehandelter Schale). Ebenso sollten Sie Ihren Pfleglingen Sepiaschalen oder geriebene Eierschalten anbieten.

Der Spirostrepteus giganteus wie auch alle anderen Tausendfüßer haben ein mehr oder weniger starkes Abwehrsekret, das entlang der Seite des Körpers austritt. Dieses Sekret ist allerdings harmlos, solange es nicht in Mund oder Augen gerät.
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5 Kommentare

  1. [...] für eine Stunde geplant erzählten die Pfleger dann doch 2 1/2 Stunden lang alles über Riesentausendfüßler (der sich anfühlt wie’n Duschschlauch), die Rote Chile-Vogelspinne (Die hat’s mir ja [...]

  2. blackblue sagt:

    kann ich bei rissen taussenfüsler auch cocos humus nehmen? oder darf ich das nicht??lg

  3. Generell kann man schon Cocos Humus nehmen, wir empfehlen aber den Cocos Humus mit Erde oder Spaghnum Moos zu mischen, da die Tiere Luftfeuchtigkeit benötigen und der cocos Humus alleine zu schnell trocknen würde.

  4. Füssler sagt:

    Hallo zusammen.

    Ich interessiere mich für Riesentausendfüssler und möchte gerne wissen, wie oft man das Terri sauber machen sollte. Beginnt da nichts zu stinken/ faulen? Bin noch Anfänger und fände es spannend, mehr über diese Füsslers zu erfahren.

    LG

  5. Hallo Füssler,

    generell machst Du das Terri je nach Bedarf sauber. Da die Tausendfüsser alles mögliche fressen, fängt sehr selten etwas zu stinken oder faulen an.
    Wenn Du noch fragen hast, kannst Du Dich gerne noch einmal bei uns melden.

    Dein awe-terraristik Team

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